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Regine Nahrwold am 16. Juli 2009:

Kunstverein Braunschweig: „Der böse Blick“

Noch bis zum 30. August ist im Kunstverein Braunschweig die Ausstellung „Der böse Blick“ zu sehen. Und auch wenn man es mit der Magie, dem Okkultismus, der Hexerei nicht so „hat“: die Malerei von Armin Böhm lohnt den Besuch! Thematisch an der Grenze zwischen Realität und Metaphysik, Diesseits und Jenseits angesiedelt, haben mich seine Gemälde vor allem durch die malerischen und technischen Mittel gefesselt, mit denen sie diesen Zwischenraum ausloten:

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Regine Nahrwold am 4. Juli 2009:

Das Gebäude der ehemaligen Öffentlichen Bücherei…

… erbaut von Justus Herrenberger, soll – nach Wunsch & Willen der Stadt Braunschweig – abgerissen werden. Dabei haben wir es hier mit einem hervorragenden Beispiel richtig guter Architektur der 1960er Jahre zu tun, und das auch noch in einer exponierten Lage an der Peripherie der City.

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Es liegt – eingebettet in einen kleinen Park mit einem wunderbaren, alten Baumbestand, darunter Walnuss und Platane – zwischen den Straßen Meinhardshof, An der Brüdernkirche, Gördelinger Straße und Lange Straße mit dem CinemaxX und den benachbarten Restaurants und Bars; auch das neue „Universum“ des Filmfestvereins ist in der Nähe. Zwischen St. Andreas, St. Ulrici und Petrikirche „schwebt“ der Bau im Grenzbereich von pulsierendem Großstadtleben und Oase. (In der halben Stunde, die ich in dem Park verbrachte, verweilten nicht weniger als zehn Personen im Schatten der Bäume bei P. E. Schiffers‘ sitzendem Mädchen, eine junge Mutter stillte dort sogar ihr Baby.)

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Alles andere als ein voluminöser, abweisender Klotz, streckt der eher bescheidene, flache, auf Transparenz hin angelegte Bau mit seinen Achsen, Fenstern und Türen in alle diese Richtungen seine „Fühler“ aus.

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Mit seinem Materialmix von Beton, Stahl, Aluminium, Glas, Holz und Ziegeln im Stil Alvar Aaltos schlägt er die Bögen zwischen Tradition und Moderne, „kühler“ Technik und „warmer“ Natur, zwischen Innenraum und  Umgebung, die zur Zeit mit sommerlichem Grün und strahlender Sonne von überall ins Haus hineinscheint.

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Meiner Überzeugung nach gilt es (nicht erst) seit der Finanzkrise, sich auf vorhandene Ressourcen zu besinnen und deren Potenzial zu erkennen, zu schätzen und einfühlsam auszuschöpfen. Die Möglichkeiten der ehemaligen Öffentlichen Bücherei sind m.E. nicht mit Gold aufzuwiegen. Was das Gebäude z.B. als Ort für Ausstellungen zu bieten hat, zeigt die tolle Werkschau der Studiengänge Communication, Industrial und Transportation Design der Hochschule für Bildende Künste – ein wahrer Wirbelwind an kreativen Ideen! Die „unfertigen“, übergänglichen, gekonnt provisorisch installierten Entwürfe, Skizzen, Modelle passen in das Haus wunderbar hinein. Ich habe „Werkschau – Schauwerk Gestaltung“ glücklich und beschwingt verlassen.

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*

Licht, Luft, Leichtigkeit: Dieser Bau soll weiterleben!
Erhalt und Weiternutzung der ehemaligen Öffentlichen Bücherei!

Übrigens: Auch feiern lässt sich dort ganz vortrefflich! Das durften „wir Perser des Aischylos“ nach unserer Premiere  im letzten Jahr bei einem rauschenden Fest erfahren!

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Regine Nahrwold am 1. Juli 2009:

In Königslutter (Für B.)

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Rose, weit offene Blüte. Regen kühlt die Ränder Deiner Aprikosenwunde. Schwarze Augen längst verfaulter Knospen schauen nicht mehr zu, wie du vergehst und stirbst.

Es bleibt: Dein Duft.

Süßer Jasmin und dunkle, feuchte Erde.
Chlorophyllfanfaren von Myriarden Blättern.

Baumhöhle.
Bauchhöhle. Bauchmulde.
Baumkrone des Lebens bist Du.

Im weinlaubumwucherten Fenster ein Spiegelbild: Ich unterm lila Schirm. Amseln keckern und rufen, Wasser rinnt, rieselt, rauscht… Sanfte Lichtung, wirres Grashaar mit vielen Margeritenaugen drin.
Über all dem herb und schwer eine Hollerblütenwolke.

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Regine Nahrwold am 1. Juli 2009:

Königslutter: Mahnmal

Bei einem Besuch in Königslutter entdeckte ich das Mahnmal des AWO Psychiatriezentrums (ehemals niedersächisches Landeskrankenhaus) für jene Menschen, die im III. Reich der Euthanasie zum Opfer gefallen sind. Es wurde 2003 als „Weg der Besinnung“ von dem Königslutterer Bildhauer Günter Dittmann geschaffen und liegt versteckt auf einem kleinen, lauschigen Pfad, der oberhalb der 1000jährigen Linde am Westwerk des Doms entlangführt.

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Regine Nahrwold am 30. Juni 2009:

Von einem Besuch in Königslutter…

… habe ich Fotos mitgebracht, nicht vom Kaiserdom, sondern von der 1000jährigen Linde, diesem gewaltigen Urvieh, Riesen, Dinosaurier, Elefantenfuß mit der buschigen Silhouette. (Also nee, sowas ist doch keine anständige Baumkrone! Das ist doch ein total chaotischer Blätterpuschelwuschel!) Dieser Baum ist einfach phantastisch: alt und knorzig und groß und schön und immer noch voller Leben, nach so langer Zeit – ein Wunder!

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Regine Nahrwold am 24. Mai 2009:

Das Meeresmuseum Stralsund

In Stralsund hat mich am meisten das Stammhaus des Deutschen Meeresmuseums in der Halle der (wieder aufgebauten) Katharinenkirche aus dem 14. Jahrhundert begeistert. Die Kirche dient bereits seit 1925 musealen Zwecken und wurde 1972-74 zum Meeresmuseum umgebaut. Bereits das ist bemerkenswert: Hier und heute gibt es in den christlichen Kirchen eine rege Diskussion darüber, wie man sich lästiger Sakralbauten, die sich partout nicht mehr mit Menschen füllen wollen, entledigen und sie neuen Funktionen zuführen kann – und dort, in der Ex-DDR, steht seit 3 Jahrzehnten ein äußerst gelungenes Beispiel dafür!

Um meine (persönliche und subjektive) Quintessenz dieses Museumsbesuchs gleich vorwegzunehmen: Reell ist das Meer ja durchaus begrenzt (auf ca. 70 % der Erdoberfläche, 1338 Mrd. km³ Wasser etc.), aber ideell ist es doch ein Unendliches,

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Regine Nahrwold am 21. Mai 2009:

Idyll mit Ecken, Kanten, Klängen

„Klangstätten – Stadtklänge. Zwischen Puff und Kloster“: unter diesem frechen Titel präsentiert der Allgemeine Konsumverein in Braunschweig anlässlich seines 10. Geburtstags einen internationalen Klangparcour mit Arbeiten von 7 KünstlerInnen. Mit einer Vielzahl von Ausstellungen und Veranstaltungen in einem sehr originellen Ambiente prägt dieser höchst ambitionierte und engagierte Kunstverein dem kulturellen Gesicht der Stadt seit 1999 seinen ganz eigenen Charakterzug auf – dazu gratuliere ich herzlich und wünsche für die Zukunft Glück, Geld und allzeit die Gunst von Publikum, Förderern und Künstlern!

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Regine Nahrwold am 18. Mai 2009:

Museum: Adieu, Anton Ulrich!

Liebes gutes, altes Herzog Anton Ulrich-Museum,

mit einem netten Museumsfest hast Du Dich Ende April von der Öffentlichkeit verabschiedet, um Dich einer Sanierungs- und Verjüngungskur zu unterziehen, inklusive Umzug in den neuen Anbau an Deiner Nordseite, zum Park hin. Und wenn Du nach zwei Jahren wieder eröffnest, wirst Du hoffentlich wie der Phönix aus der Asche auferstehen: mit barocker Lebenslust, gekrönt von jenem Schuss Prunk und Glamour, der Deines Namensgebers würdig wäre und darüber hinaus das „Pfund“, mit dem Du kräftig „wuchern“ könntest! Was Deine tolle Sammlung angeht, so ist trotz Schließung des Hauses wunderbarerweise ein Konzentrat davon in der Burg Dankwarderode zu besichtigen, und das Kupferstichkabinett lässt sich mittlerweile sogar virtuell besuchen.

Eine schönes und erfolgreiches „Event“ zum Abschied war die Ausstellung „Wachgeküsst!“, die Glanzstücke aus dem Gemäldedepot präsentierte. Zudem hatten alle BesucherInnen die Gelegenheit, ihr Lieblingsbild per Stimmkarte in die neue Dauerausstellung hineinzuwählen – Museum 2.0 im besten Sinne! Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, stand doch viel Schönes, Interessantes und auch Kurioses zur Auswahl:

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Regine Nahrwold am 17. Mai 2009:

Ausstellung: „Nur das Nötige“

Stanimir Kochnitcharov – Malerei

Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Juni 2009 zu sehen in der
Galerie Riddagshausen im Diakonischen Werk Braunschweig,
Klostergang 66, direkt neben der Klosterkirche

Öffnungszeiten: Mo-Do, 9-16 Uhr, Fr 9-13 Uhr,
So und an Christi Himmelfahrt 12-16 Uhr

Hier einige Bilder aus der Ausstellung:

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.

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Regine Nahrwold am 15. Mai 2009:

Vom Glück der Bildung

In seinem Essay Wie wäre es, gebildet zu sein? spricht der Philosoph Peter Bieri von „Erfahrungen des Glücks, die aufs engste mit Facetten der Bildung verknüpft sind (…): die Freude, an der Welt etwas besser zu verstehen; die befreiende Erfahrung, einen Aberglauben abzuschütteln; das Glück beim Lesen eines Buchs, das einen historischen Korridor öffnet; die Faszination durch einen Film, der zeigt, wie es anderswo ist, ein menschliches Leben zu führen; die beglückende Erfahrung, eine neue Sprache für das eigene Erleben zu lernen; die überraschende Erfahrung, dass sich mit dem Anwachsen der sozialen Phantasie der eigene innere Radius vergrößert. Und Bildung schließt noch eine andere Dimension von Glück auf: die gesteigerte Erfahrung von Gegenwart beim Lesen von Poesie, beim Betrachten von Gemälden, beim Hören von Musik. Die Leuchtkraft von Worten, Bildern und Melodien erschließt sich nur demjenigen ganz, der ihren Ort in dem vielschichtigen Gewebe aus menschlicher Aktivität kennt, die wir Kultur nennen.“ (Festrede, gehalten an der PH Bern am 4. November 2005, publiziert im ZEITmagazin LEBEN, 2. August 2007, Nr. 32)

Am Rande der gemeinsamen Tagung des Deutschen Museumsbundes und der Kulturstiftung der Länder vom 10.-13. Mai 2009 in Stralsund – dieses Mal zum Thema „Chefsache Bildung“ – habe ich dieses Glück wieder einmal erfahren, und zwar im Meeresmuseum (nicht zu verwechseln mit dem brandneuen Ozeanum – die Homepage legt dies nahe).

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