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18. Mai 2010

Kulturelles Erbe und Transformation

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Vom 2.-5. Mai war ich auf der Jahrestagung des Deutschen Museumsbunds in Dortmund, die dieses Mal unter dem Motto “Kulturelles Erbe und Transformation – Museen im Zeichen gesellschaftlichen Wandels” stand. Auf dem Hinweg habe ich dem Zentrum für internationale Lichtkunst in Unna einen Besuch abgestattet, nach der Tagung in Essen im Museum Folkwang die Ausstellung der rekonstruierten Sammlung Folkwang angesehen, präsentiert unter dem Titel “Das schönste Museum der Welt”, außerdem die expressionistischen Graphikzyklen von Kirchner, Barlach, Gramatté u.a. aus dem Bestand der Graphischen Sammlung.

Da mir im Moment die Zeit für neue Blogbeiträge fehlt, hier ein paar Impressionen von zwei markanten Stationen meiner Reise ins Ruhrgebiet, das dieses Jahr mit einem Feuerwerk an Veranstaltungen als europäische Kulturhauptstadt 2010 gefeiert wird: die ehemalige Zeche Zollern in Dortmund, heute Industriedenkmal und -museum, und Chipperfields Neubau des Museum Folkwang in Essen (aus juristischen Gründen ohne Kunst und Menschen).

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15. April 2010

Ausstellung: Antje Seemann – Inszenierte Landschaften

Torhausgalerie des Bundes Bildender Künstler

Humboldtstr. 34, 38106 Braunschweig

16. April – 16. Mai 2010

Öffnungszeiten: Di-Fr 15-18, So 11-17, Eintritt frei

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23. März 2010

Ausstellung: Portrait, Portrait, Portrait!

Im Kunstmuseum Wolfsburg schließt sie Ende dieses Monats, im Braunschweigischen Landesmuseum hat sie gerade begonnen, im Sprengel Museum ebenfalls, und in der Landesgalerie Hannover wurde sie soeben bis in den August hinein verlängert: die Ausstellung, die jedes dieser vier Museen in der Region – ist’s Zufall oder Absicht? – in jeweils ganz unterschiedlicher Ausprägung dem Thema Portrait gewidmet hat. Mit rund 150 Exponaten aus eigenem Bestand und einigen Leihgaben, überwiegend aus dem Museum August Kestner, ist „That’s me!“, die Schau in der Landesgalerie Hannover, nicht nur die umfangreichste der vier, sondern handelt diese Bildgattung über einen Zeitraum von etwa 2500 Jahren systematisch und entwicklungsgeschichtlich ab. weiter…

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24. Februar 2010

epochal. Meisterwerke des Herzog Anton Ulrich-Museums im Rittersaal der Burg Dankwarderode in Braunschweig

Fünf Räume – fünf Farben: orange, rot, grün, blau, hellgrau reihen sie sich, achsial leicht versetzt, aneinander, die fünf Kuben, die in den Rittersaal im 1. Geschoss der Burg Dankwarderode eingestellt und um seine Säulen herum gebaut wurden. Darinnen, daran und um sie herum: eine Auswahl von 250 Kunstwerken des Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig. Unter dem Titel „epochal“ präsentiert das Museum, dessen Haupthaus bis 2012 saniert wird, hier für die Dauer von 2 Jahren ein Konzentrat seiner Sammlungen, und das – um’s gleich vorwegzunehmen – ist ganz vortrefflich geglückt.

Die kräftigen Farben der Kuben sind dem Farbspektrum der historistischen Ausmalung des Rittersaales entnommen, in das sie sich so harmonisch einfügen. Jeder von ihnen steht für eine Epoche, in der die Werke entstanden, von der Renaissance bis zur Moderne. Diese wird durch Zeichnung und Druckgraphik aus dem Bestand des Kupferstichkabinetts – die einzige Abteilung, die auch moderne und zeitgenössische Kunst sammelt – im letzten, dem „white cube“, repräsentiert. Der besondere Clou: die Trennung zwischen den Kunstgattungen, wie man sie aus dem Haupthaus mit den Abteilungen Gemäldegalerie, Kupferstichkabinett und Kunsthandwerk kennt, ist in dieser Ausstellung aufgehoben. weiter…

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5. Dezember 2009

Ausstellung: “Bridget’s Bardo” – James Turrell’s Wolfsburg Project

Es ist unbeschreiblich. Und es ist unbeschreiblich schön: Das allmähliche, fast unmerkliche Fließen des farbigen Lichts von Knallrosa nach Himmelblau in „Bridget’s Bardo“, dem „Ganzfeld Piece“, das James Turrell im Kunstmuseum Wolfsburg errichtet hat. Man betritt den 11 Meter hohen Raum von oben her über eine Rampe, die offenbar zugleich die Quelle ist, von der aus das Farblicht den ganzen Raum gleichmäßig und schattenlos durchflutet. (Die Grenzen des Raums erscheinen dabei aber durchaus nicht aufgehoben, sondern zeichnen sich deutlich ab.) Vom Fußpunkt der Rampe schaut man durch ein großes Fenster in einen zweiten, von dichtem Farbnebel erfüllten Raum, der wie ein Ausschnitt des unendlichen Raums wirkt. weiter…

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12. September 2009

Ausstellung: Bärbel Moré – Zeitfenster.

Abt Jerusalem zum 300 Geburtstag. Installation, Bild, Objekt.

Hier einige Fotos aus der Ausstellung in der Galerie Riddagshausen im Diakonischen Werk Braunschweig. Bis zum 30. 10. 2009,
Öffnungszeiten: Mo-Do 9-16 Uhr, Fr 9-13 Uhr, So 12-16 Uhr.
Künstlergespräch: So, 27. 9., 15.30 Uhr
Den Mitschnitt von Markus Hiereths Interview mit Bärbel Moré auf Radio Okerwelle ist hier zu hören. (Ausgestrahlt in der Sendung Pandoora am 9. 9., 19-20 Uhr, Wiederholung am 11.9., 11-12 Uhr)

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21. August 2009

Ausstellung: Bärbel Moré – Zeitfenster

Galerie Riddagshausen im Diakonischen Werk, Klostergang 66, 38104 Braunschweig (neben der Klosterkirche)
Dauer der Ausstellung: 3.9. – 30.10.2009
Öffnungszeiten: Mo-Do 9-16 Uhr, Fr 9-13 Uhr, So 12-16 Uhr
Künstlergespräch am Sonntag, den 27.9., um 15.30 Uhr

Was haben das Märchen vom singenden, springenden Löweneckerchen, Zelte, Silhouetten, ein Zuckergewand oder das galante Accessoire eines Taschentuchs mit einem Theologen der Aufklärungszeit zu tun? Vom 3. September bis zum 30. Oktober umgeben sie als Kunstwerke das Portrait von Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem im Diakonischen Werk Braunschweig. Dort öffnet Bärbel Moré „Zeitfenster“, mit einer Ausstellung, die in historische und künstlerische Räume um den vor 300 Jahren geborenen Abt von Riddagshausen führt.

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25. Juli 2009

Auf der Suche nach dem unbekannten Meisterwerk…

… oder: Man sieht nur, was man weiß.

Soeben habe ich eine DVD angeschaut, einen sehr schönen französischen Historienfilm über Balzac, von Josée Dayan, mit Gérard Depardieu, Jeanne Moreau, Fanny Ardant in den Hauptrollen. Er erinnerte mich daran, dass ich an dieser Stelle schon längst folgenden Schwank aus meinem Leben berichtet haben wollte: Ende letzten Jahres  war ich bei dem Maler Hans-Georg Assmann, der mich um eine Rede zu einer Ausstellungseröffnung gebeten hatte, zu Besuch im Atelier. Und wie wir da so saßen, seine Bilder anschauten und uns über Kunst unterhielten, kam mir plötzlich Balzacs Erzählung  „Das unbekannte Meisterwerk“ in den Sinn. Das kreative Prinzip, das  diese Erzählung – ein Paradigma der Ästhetik der Moderne – umschreibt, schien mir zu Assmanns Arbeiten hervorragend zu passen, und…

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Thema: Alle Beiträge, Kunst, Literatur/Dichtung |

16. Juli 2009

Kunstverein Braunschweig: “Der böse Blick”

Noch bis zum 30. August ist im Kunstverein Braunschweig die Ausstellung „Der böse Blick“ zu sehen. Und auch wenn man es mit der Magie, dem Okkultismus, der Hexerei nicht so „hat“: die Malerei von Armin Böhm lohnt den Besuch! Thematisch an der Grenze zwischen Realität und Metaphysik, Diesseits und Jenseits angesiedelt, haben mich seine Gemälde vor allem durch die malerischen und technischen Mittel gefesselt, mit denen sie diesen Zwischenraum ausloten:

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Thema: Alle Beiträge, Ausstellung, Kunst |

3. Juli 2009

“Klein.Kunst.Halle” in Magniviertel: Schmucke Tiere – tierisch schmuck

Nicht nur Hund, Hase, Hamster – nein, auch Schaf, Schwein, Kröte, Delphin und Murmeltier: hier schmiegt sich die halbe Fauna zwischen farblich passenden Perlen an Hals und Dekolleté der holden Damenwelt. Wo? An den Ketten mit naturgetreuen Tierfigürchen, die Garnet Rösch-Meyer entwirft, herstellt und in ihrer Klein.Kunst.Halle im Magniviertel anbietet. Darüber hinaus gibt es hier alles, was Herz und Sinne begehren an originellem Schmuck, an Hüten, Taschen und Accessoires, an Vasen, Dosen, Kannen, schönen und witzigen Dingen aus Glas, Keramik, Metall, Leder, Filz und Kunststoff von individualistischen Designern zum Schmücken, Dekorieren und Benutzen.
(Ritterstr. 23, 38100 BS; Mi-Fr 15-18 Uhr, Sa 11-16 Uhr. Garnet Rösch-Meier stellt Ihnen ihre Schmuck-Stücke auch gern auf einer Homeparty vor – Anruf genügt: 0531 18438 oder 0177-3968640)

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