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Regine am 2. Januar 2013:

Frohes neues Jahr!

Mit dieser Aufnahme, die ich letztes Jahr in der Ca d’Oro in Venedig gemacht habe, wünsche ich allerseits ein leuchtendes Jahr 2013!

Da ich auch dieses Jahr mit einer Vollzeitstelle am Herzog Anton Ulrich-Museum arbeite, werde ich wohl wieder keine Zeit für neue Blogbeiträge haben.

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Regine am 31. Dezember 2012:

Weiterhin: Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allerseits, frohe Weihnachten gehabt zu haben und weiterhin zu haben! Denn: Weihnachten geht bis zum 2. Februar (Mariä Lichtmess bzw. Darstellung Jesu im Tempel). Und heute natürlich eine rauschende Sylvesterfete und einen guten Rutsch!

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Regine am 4. Juni 2012:

Ornamente, Ornamente!

Ornament. Ausblick auf die Moderne. Ornamentgraphik von Dürer bis Piranesi

Unter diesem Titel zeigt das Kunstmuseum Wolfsburg bis zum 6. Januar 2013 Kupferstiche und Radierungen von 1500 bis 1800 aus dem Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig.

Das Wort „Ornament“ leitet sich ab vom lateinischen „ornamentum“, was unter anderem „Zierde“, „Schmuck“ bedeutet. Nach der bis heute vorherrschende Definition ist das Ornament eine funktionell nicht notwendige, unselbständige Schmuckform, die einem Träger aufgelegt, aufgemalt oder eingelegt ist. Gegenstand der Ornamentgraphik sind Muster und Vorlagen für Ornamente, die im Kunsthandwerk als Zierrat verwendet werden konnten. Auch in der Architektur kommen Ornamente vor: als Säulen, Vasen oder Baluster, als Friese, an Kapitellen, an den Stirnseiten von Pilastern und innerhalb gerahmter Flächen. Auf diese Ornamentik wurde ein hohes Maß an künstlerischer Phantasie verwandt, und immer wieder kam es – über die zweckmäßige Schmuckform hinaus – zu höchst originellen Erfindungen, die in den Bereich des Bildhaften hineinreichen und in denen eine ganz besondere spielerische Freude zum Ausdruck kommt. Besonders in der Ornamentform der Groteske, die sich im 15. Jahrhundert in Italien nach dem Vorbild römischer Wanddekorationen entwickelte, tummeln sich in einem architektonischen oder pflanzlichen Rahmenwerk oft Gestalten aus der antiken Mythologie oder Kinder mit Tieren, Früchten, Fratzen und skurrilen Mischwesen – halb Mensch, halb Tier oder halb Tier, halb Pflanze.

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Regine am 14. September 2011:

Eva Strittmatter, Blauer Tag

Der Rauchgeruch der Frühe im September.

Das Gräsergrün ergraut vom Tau.

Tief fahren Wolken. Wie November.

Doch über ihnen ist ein Blau,

Ein Osterblau, ein Lebensblau,

Ein Blau aus allen Ewigkeiten,

Ein Blau zum Fliegen. Und der Welt

Müßte man einen Tag bereiten

So rein wie dieses reine Blau

Und ungetrübt von grauem Tau.

*

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Regine am 8. September 2011:

Erich Fromm, Die Kunst des Liebens

Am Freitag letzter Woche bin ich mit einer Freundin nach Frankfurt gefahren, um – noch kurz vor Toresschluss – Francesco Clementes Ausstellung “Palimpsest” in der Schirn Kunsthalle anzuschauen, in deren Mittelpunkt eine Serie von riesigen Aquarellen stand, über 300 x 150 cm groß. Diese großen Aquarelle ließen mir keine Ruhe, ich hatte von ihnen geträumt und “musste” sie nun unbedingt noch sehen. Leider stellten sich diese Arbeiten, die sich aus Clementes Erfahrungen mit der Kultur und Kunst Indiens speisten und von denen alle immer wiederkehrend ein rotes Herz aufwiesen, für mich als Enttäuschung heraus. Ich fand sie kitschig und über weite Strecken auch schlecht gemalt – ganz im Gegensatz zu den ebenfalls sehr großen figürlichen Tuschpinselzeichnungen von Marlene Dumas, die in der Ausstellung “20 Jahre Gegenwart” im Museum für Moderne Kunst zu sehen waren und von denen jede einzelne eine Sensation für sich ist.

Noch eine andere kleine Sensation habe ich an diesem Tag erlebt: Da ich den dicken Roman “1Q84″ von Haruki Murakami, den ich gerade lese, auf der Fahrt nicht mitschleppen wollte, griff ich, auf der Suche nach einem kleinen Buch, kurzerhand Erich Fromms “Die Kunst des Liebens” von 1956 aus dem Regal. Ich hatte es Anfang der 1980er mal gelesen, und war nun bass erstaunt über meine Wiederentdeckung dieses klugen Buches, in dem so viel steht, das an Aktualität und Wahrheit seitdem nichts verloren hat. Zum Beispiel diese Absätze:

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Regine am 30. August 2011:

“Taucher” von Bärbel Moré

Seit kurzem hängt ein neues Bild in meinem Wohnzimmer: “Taucher” von Bärbel Moré, aus dem Jahr 1987. Der Taucher bewegt sich in einem schmalen, hohen Schacht auf dem Meeresgrund. Gerade hat er sich gebückt und einen roten Edelstein aufgehoben. Er ist durchsichtig wie eine Qualle, man kann erkennen, dass er eine Sonne im Kopf und eine Menge Blumen im Bauch hat. Über ihm schwebt ein Konglomerat von geheimnisvoll schimmernden rundlichen Steinen – oder sind es Gesichter?  Mir kommt das bunte Gefunkel vor wie ein in der Tiefe des dunkelblauen Meeres schlummernder Schatz, der nur darauf wartet, gehoben zu werden, und so ist für mich das ganze Bild: ein märchenhafter Schatz in der Tiefe, der mich reich macht.

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Hinzu füge ich dieses Gedicht von Gottfried Benn:  Den ganzen Beitrag lesen »

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Regine am 13. August 2011:

“Ocellus” von Albrecht Schäfer im MARTa Herford

Kürzlich besuchte ich das MARTa Herford, wo zur Zeit eine Ausstellung über den großen Erfinder und Visionär Richard Buckminster Fuller zu sehen ist, dazu die Schau “Wir sind alle Astronauten – Universum Richard Buckminster Fuller im Spiegel zeitgenössischer Kunst”. In dieser zweiten Ausstellung faszinierte mich am meisten das Objekt “Ocellus” von Albrecht Schäfer, Berlin. Getragen von einem warmen bzw. kalten Luftstrom, hebt und senkt sich über vier Scheinwerfern rhythmisch eine  Kunststoffolie, ganz langsam, durchsichtig, zart und leuchtend – ein zauberhafter Anblick…

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Und hier kann man das Ganze in Bewegung sehen.

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Regine am 23. Juli 2011:

An die Wände gemalt

An meinem letzten Arbeitstag im Herzog Anton Ulrich-Museum habe ich noch schnell die tollen Wandbilder fotografiert, die auf dem Sommerfest bei der Aktion “Einmal Künstler sein – Museumswände bemalen!” entstanden sind. Nach den Vorlagen von Willem Claesz Heda, Lucas Cranach, Rubens, Vermeer, Hackert und anderen in der Sammlung vertretenen Künstler haben Kinder und Erwachsene im leeren Ausstellungraums hingebungsvoll die Wände bemalt – mit hinreißenden Ergebnissen, wie man hier sieht!

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Regine am 12. Dezember 2010:

Arbeit im Herzog Anton Ulrich-Museum

Bis zum 14. Juli 2011 bin ich im Kupferstichkabinett des Herzog Anton Ulrich-Museums beschäftigt, wo ich die Datenbank der Meister- zeichnungen überarbeite und für den Export in ein Internetportal aktualisiere. (Das Wunderbare dabei: Hunderte von Zeichnungen gehen durch meine Hände und Augen!!!). Neue Blogbeiträge werden in dieser Zeit voraussichtlich nicht entstehen.

Bis zur Wiedereröffnung des Haupthauses, das zur Zeit saniert wird, zeigt das Museum 250 seiner Meisterwerke in der Ausstellung “epochal” im Rittersaal der Burg Dankwarderode – eine glückliche, schöne und inspirierende Zusammenschau von Gemälden, Plastiken, Graphik und Kunsthandwerk. Die Druckgraphik des 15. bis 18. Jahrhunderts aus den Sammlungen des Herzog Anton Ulrich-Museums Braunschweig und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel kann man übrigens auch im Virtuellen Kupferstichkabinett im Internet besuchen.

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Regine am 2. November 2010:

24. Internationales Filmfest Braunschweig 2010: Mein Programm

Inzwischen habe ich mir unter Blut, Schweiß, Tränen den Fahrplan für meinen diesjährigen Jahresurlaub, das 24. International Filmfest Braunschweig (9.-14. November 2010), zusammengestellt: Meine persönliche Auswahl hier mit Links zu den Trailern anbei. Die Wahl war, wie immer, eine Qual, und ich bin fast froh, dass einem die Unmöglichkeit, an zwei Orten gleichzeitig zu sein, viele Entscheidungen abnimmt. Ich werde dieses Mal meiner Leidenschaft für das große, dramatische, historische Erzählkino frönen, mein Schwerpunkt liegt dabei auf dem diesjährigen Europa-Preisträger Stellan Skarsgård. Ich kenne ihn bisher nur aus Lars von Triers “Breaking the Waves” und bin sehr gespannt darauf, weitere Gesichter von ihm kennen zu lernen.

Di, 09.11., 17.30, C3: Bergblut (Neue deutsche Filme)

Di, 09.11., 20.00, C1: Ein Mann von Welt (Der Eröffnungsfilm mit Stellan Skarsgard in der Hauptrolle)

Di, 09.11.,22.15, U2: Die Wahrheit über Dracula (Neue deutsche Filme)

Mi, 10.11., 19.45, C4: Transit (Neue deutsche Filme)

Mi, 10.11., 22.30, C1: Au revoir Taipei (Neues Internationales Kino)

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